DVDSurround >> Signs THX

Die Übersicht

Sprache

Tonformat

Bitrate
(c) Buena Vista Home Entertainment

Deutsch

DTS-ES 6.1 Matrix

768 kbps

Deutsch

Dolby Digital 5.1 EX

384 kbps

Englisch

Dolby Digital 5.1 EX

448 kbps

 

Surround Bewertung

Sehr Gut

 

Studio, Erscheinungsjahr:

Touchstone Pictures, 2002
Verleih, Erscheinungsjahr: Buena Vista Home Entertainment, 2003

 

Der Sound von Signs THX

"Signs" macht sofort mit dem Flag der DTS-ES Spur auf den Sound aufmerksam. Obwohl es sich hier um ein ganz und gar nicht von Action gespicktes Projekt handelt und "Signs" auch ohne grosse Sound-Editing Stars auskommen muss, wenn man mal von Re-recording Mixer Michael Semanick (Lord of the Rings I + II, Star Wars: Episode II, Pitch Black) absieht, holt die DVD sehr viel aus dem Sound heraus.

Gleich zu Beginn überrascht uns die grosse Detailverliebtheit im Maisfeld, wo der Wind gekonnt über die Maisblätter rauscht, die Grillen aus den Rears zirrpen. Das in perfekter Ausnutzung aller drei Surround-Kanäle. Wir treffen auch die Effekte, die sich z.B. zwischen hinten rechts und hinterem Center-Kanal orten lassen. Ein eindeutiges Indiz für die echte Extended Surround Abmischkunst. Natürlich wandert der Wind auch öfters über alle Surrounds. Und dies schön sachte und ohne Überteibung. Wirkt sehr gut.
Auch ein ganz normaler bellender Hund ist toll in den Raum integriert. Er vermittelt dem Zuschauer tatsächlich das Gefühl weit in der Ferne herumzubellen.

Zum Sound-Design von "Signs" gibt's vorallem eines zu sagen: Leise. Dies hier ist das Gegenteil von lauten Krach-DVDs wie "xXx - Triple X," wo hauptsächlich um eine möglichst auffallende Sound-Show geht. Bei "Signs" treffen wir während des ganzen Films nur leichte, aber sehr gekonnt eingesetzte Toneffekte.
Nicht, dass wir falsch verstanden werden, Dynamik ist genug vorhanden. Es ist aber so, dass der Film zum genaueren Zuhören vermittelt.

Es gibt längere Passagen mit überhaupt keinen auffallenden Toneffekten. Die Musik ist nur dezent in den Surrounds abgemischt, was aber noch eine leichte angenehme Räumlichkeit hinterlässt.

Am Ende des Films überraschen uns ebenfalls tolle Surround-Effekte. Die fremden Besucher dringen in Mels Haus ein und trampeln herum, poltern gegen Wände und Türen. Als wär's im eigenen Heim. Toll!

Wir entschieden uns "Signs" die Note "Sehr gut" zu geben (wenn auch knapp). Das Sound-Design ist sehr professionel und überzeugt. Jedoch herrscht aufgrund der Filmvorlage oft tonale Leere. Viele (Action-)Filme mit sehr guten Sound bieten hier einiges mehr. Dennoch erreichen die meisten Ton-Effekte Referenz-Qualität und sind dazu noch sehr schön 7-kanalig abgemischt, was einige Plus-Punkte bringt.

Autor: Patrick Josef Kurmann
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