HDSurround >> Transformers
Filminfo
| Deutscher Titel | Transformers |
| IMDb-Link | http://german.imdb.com/title/tt0418279/combined |
Surround-Test
| Datum | 5. August 2007 |
| Ort / Medium | Kinobesuch |
| Autor | Hannes Helfenstein |
Es geht doch nichts über einen Actionkracher der Superlative mit viel Action, genialen VFX, Humor, gut aussehenden jungen Damen und natürlich einer Tonspur, die einen mitten ins Geschehen versetzt. All diese Elemente sind bei Michael Bay's neuestem Kracher "Transformers" nicht nur ein bisschen vorhanden, sondern es gibt reichlich davon. Besonders der Humor hat in diesem Film einen für Michael Bay Verhältnisse ungewöhnlich hohen Stellenwert und so ist er witziger als manch eine 08/15 Komödie.
Aber keine Angst: Die Action kommt auch nicht zu kurz. Es macht einen Heidenspass zuzuschauen, wie die Roboter sich bekämpfen und dabei viele Gebäude, Fahrzeuge und andere Sachen zerstören. Wahrlich, ich sage euch, solch eine wunderbare Zerstörungsorgie hat man im Kino schon lange nicht mehr gesehen. Die Integration der visuellen Effekte ist einfach perfekt gelungen. Wenn das keinen Oscar für das Team von Industrial Light & Magic gibt, dann weiss ich auch nicht mehr weiter! Sehenswert sind aber nicht nur die Roboter und deren Verwandlungen, sondern auch die weiblichen Geschöpfe. Man merkt, dass Michael Bay ein besonderes Auge für schöne Damen hat, hat er doch früher auch Videoshootings für das Lingerie-Label "Victoria's Secret" gemacht. Mir hat es besonders Megan Fox (Mikaela) angetan. Ich konnte meine Blicke kaum mehr von ihr lassen. Für solche Frauen wurde wohl das Adjektiv "sexy" kreiert.
Kommen wir nun aber zum Besten des Films: Die Tonspur! Auch so etwas hat man schon lange nicht mehr im Kino erlebt. Die Tonspur dieses Filmes sucht wirklich ihresgleichen. Hier werden wirklich wieder einmal alle Register einer modernen Mehrkanaltonabmischung gezogen. "The Bigger, the Better" stimmt hier ganz genau. Kein Wunder sagte Michael Bay bei der Premiere in London: "I'm here to make sure it's loud enough". Für die Premiere in Los Angeles hat er gar noch zusätzliche Lautsprecherboxen in den Saal gestellt, damit die Schwingungen seines Films auch bis in den letzten Sitzreihen zu spüren waren.
Tatsächlich stimmt bei dieser Tonspur wirklich alles: Es gibt massig direktionale Effekte, Raumklang, Tiefbass, gut verständliche Dialoge und auch der Score breitet sich über alle Lautsprecher aus. Man sollte einfach nicht versuchen, die direktionalen Effekte zu zählen. Dies könnte sich nämlich zu einem sehr schwierigen Unterfangen entwickeln, da es enorm viele davon gibt. Das wirklich Geniale an der Tonspur ist, dass es selbst in Szenen, in denen denen actionmässig extrem viel abgeht, kein akustisches Durcheinander gibt, sondern die Tonspur auch dann ein differenziertes Klangbild mit unglaublich vielen akustischen Details und gut verständlichen Dialogen bietet.
Genial, was das Tonteam um Ethan Van der Ryn, Mike Hopkins, Erik Aadahl, Greg P. Russell und Kevin O'Connell hier geleistet hat! Sollte dies die letzte Zusammenarbeit von Kevin O'Connell und Greg P. Russell gewesen sein, so hätte sich das Tonteam nicht besser von seinen Fans verabschieden können und wir hoffen, dass die beiden endlich den Oscar in Empfang nehmen dürfen. Diese Tonspur macht eindeutig süchtig und man kann es kaum erwarten, sie mit der eigenen Heimkinoanlage zu hören. Referenzsound!
Sound-Team
| Aufgabe | Name |
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