HDSurround >> S1m0ne - Simone RC1

Die Übersicht

Sprache

Tonformat

Bitrate
(c) New Line Cinema

Englisch

DTS-ES 6.1 Discrete

768 kbps

Englisch

Dolby Digital 5.1 EX

448 kbps

Französisch

Dolby Surround

192 kbps

 

 

Surround Bewertung

 

Gut

 

Studio, Erscheinungsjahr:

New Line Cinema, 2002
Verleih, Erscheinungsjahr: New Line Cinema, 2003

 

Der Sound von S1m0ne RC1

Auf den DTS-ES 6.1 Re-Mix von Mi Casa Studio, welche schon die "Lord of the Rings"-Triologie zum Surround-Erlebnis machen, waren wir natürlich besonders gespannt. Da "S1m0ne" keinerlei Charakteristik eines richtigen Surround-Krachers à la "xXx - Triple X" hat, erweist sich die Aufgabe natürlich dementsprechend schwieriger.
Doch wir können behaupten, dass die Aufgabe gut gelöst wurde.

Ganz klar liegen die Stärken des Tons in der Abmischung der Musik, welche sich prächtig räumlich entfaltet. Gleich zu Beginn deckt uns die Melode, (welche nach dem Jahrtausendwechsel in William Orbit's "Barber's Adagio for Springs" die Hitparaden unsicher machte) schön ein, welche sich noch mehrere Male zeigt und den Raum füllt. Auch weitere Musikeinspielungen überzeugen.
Das Highlight stellt der Konzertauftritt von S1m0ne dar. Der Gesang ertönt über sämtliche Lautsprecher und auch das Gekreische und die Zurufe der Zuschauer vorallem aus dem Surroundbereich sind nicht zu überhören, dazu in schönen Stereo-Surround. Keine sensationell detailreiche Abmischung, doch der Effekt bleibt nicht aus.

Aber eigentlich wäre ja noch der dritte Surround-Kanal, hier sogar noch in diskreter Form. Der bleibt nicht die ganze Zeit stumm, doch er hätte ganz klar besser eingesetzt werden können. Viele Musikeinspielungen kommen fast nur von hinten links und rechts gleichzeitig, während der Surround-Back oft nur mit einen leichten Ton-Zusatz aufkommt. Besser geht's beim Konzert, bei welchem er gut mithilft.

Erfreuend ist die erfrischend gute Tonqualität von Dialog und vorallem Musik. Schön dass hier DTS eingesetzt wurde, welche die gute Studioqualität gut ins Heimkino bringt.

Auch neben der grossen Stärke, der Filmmusik gibt es auch kleinere Effekte, wie Vogelgezwitscher oder das Rauschen des Meeres, gerade letzt genanntes auch gekonnt mit Surround-Back. Auch mit Echoeffekten in grossen Räumen wurde gearbeitet. Doch echte direktionale Effekte wie das Vorbeifahren von Autos etc. sucht man vergebens. Der Film bietet keine Masse von solchen Möglichkeiten, doch die Tontechniker hätten hier schon mehr herausholen können. Bei einigen Szenen stellt sich schon fast zu viel Frontlastigkeit ein.

Doch über die ganze Länge ist der Sound unterhaltend und räumlich. Wir finden die Note "Gut" hier für richtig.

Übrigens: Die Fullscreen Version auf der Rückseite bietet keinen DTS-ES Track. Richtig so! Solche 4:3-Film-Banausen haben dies auch nicht verdient.

Autor: Patrick Josef Kurmann
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