HDSurround >> Die Unendliche Geschichte

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Sprache

Tonformat

Bitrate
(c) BMG

Deutsch

Dolby Digital 5.1

 448 kbps

 

 

 

 

Surround Bewertung

 

Stereo

 

Studio, Erscheinungsjahr:

Neue Constantin Film, 1984
Verleih, Erscheinungsjahr: BMG, 2002

 

Der Sound von Die unendliche Geschichte

Leider waren wir enttäuscht über die Aufmachung der DVD. Der Sound präsentiert sich fast zu 100% frontlastig, obwohl die DVD genug an Action oder Filmmusik bietet, welche genug Möglichkeiten geben, den Sound ein wenig räumlicher zu gestalten.

Der Grossteil bekommt man aus dem Center zuhören. Mit dabei sind alle Dialoge und auch die meisten Umgebunsgeräusche. Der häufig einspielende Titel-Score bietet leichte Ansätze von Raumklang, zumindest gibt es einen schwachen Nachhall im Surroundbereich. Doch darf man die Filmmusik auf guten Stereo-Einsatz loben, welche das eintönige Geschehen auf dem Center ein bischen auffrischt. Surround gibts einzig beim genüsslichen Verzehr der Felsbrocken des Steinbeissers, bröckeln die restlichen Felsbrocken kurz von hinten nieder.

Die generelle Qualität des Tons geht in Ordnung. Es rauscht nicht, auch sonstige grobe Mängel sind nicht vorhanden. Der Frequenzbereich ist ebenfalls zufriedenstellend, wenn's auch nicht ganz an die heutigen Produktionen heranreicht. Die Dialoge sind gut verständlich und kaum verzerrt. Hier hat das Re-Mastering sicher einiges bewirkt.

Gut gemeint ist der grosszügige Einsatz des Subwoofers (nein, der Film gab's nicht in Sensurround), doch er wirkt meistens störend. Er artet viel zu stark in ein Grollen und unangenehmes Brummen aus. Die wirkliche Durchschlagskraft wie in den Filmen abgemischt von Gary Rydstrom fehlt ganz klar. Zu erwähnen ist hier besonders die frühzeitige Szene, wo zum ersten Mal der Steinbeisser angerollt kommt.

So kommt am Ende ein Resultat heraus, welches so gut wie nichts über das Stereo-Niveau herausreicht. Schade. An einen Vergleich mit dem absolut referenzmässig aufbereiteten "Das Boot," welcher noch drei Jahre älter ist (1981) darf nicht mal im Traum gedacht werden.

Autor: Patrick Josef Kurmann
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